„... et unam, sanctam, catholicam et apostolicam Ecclesiam“

 

 

Aktuelles

Die Umstellung auf ein Landingpage-Modul und die Verschiebung der meisten Daten in das Extranetmodul ist vollzogen. Wir hoffen, dass hierdurch die Aktualität und Übersichtlichkeit deutlich besser wird. Eure|Ihre Webredaktion.

Das Protokoll des Frühjahrskonvent 2017 im Extranetbereich hinterlegt.

Der Frühjahrskonvent 2017 soll Klarheit schaffen. Auf Antrag wird in Wiedervorlage zur Abstimmung gebracht: Antragsnummer XIV. Anerkennungsbestrebung als Gemeinschaft der Kirche, an Stelle Gemeinschaft in der römisch-katholischen Kirche bis spätestens 2020. Unser Legat wies nochmal nachdrücklich darauf hin, dass die letzten Abstimmungsverhalten nicht im Einklang mit den Beschlüssen von 2008/9 sowie der Charta von 2005 standen und das Papstreue in keinem Konfliktszenario zu Weisungen eines Bistums stehen [ausführliches Erklärungsschreiben im Extranetbereich hinterlegt], wie man u.a. am Beispiel der Bruderschaft der Hl. Apostel Petrus und Paulus sieht. Sollte der Antrag durch den Konvent bestätigt werden, gilt automatisch der Folgeantrag XV. zur Klärung des zeitlichen Ablaufes.

Noch nicht archivierte Beiträge

Konvent 2015 - Alle Anträge sowie die offizielle Mitschrift, der man deren Behandlung entnehmen kann, sind im Extranetbereich hinterlegt und abrufbar. Einige interesseante Punkte in gebotener Kürze. Der Ausbau des DomSo Kenia um 20 Plätze (Antragssteller Com. Bor., 15 Plätze) konnte sogar mit Aufstockung der Plätze genehmigt und umgesetzt werden. Die von den antragsstellenden Commendaturae Wendelinus und Colonia gewünschte Umsetzung der Commendaturae als eingetragene Vereine wurde mit einem Votum von 72% abschlägig beschieden. Jedoch können sich Arbeitskreise und Fördervereine als eingetragene Vereine konstituieren, die Beispielsatzungen sind ebenfalls im Extranetbereich hinterlegt. Der Antrag des Legaten, das Annerkennungsverfahren als kirchliche Gemeinschaft durch und im Bistum Trier zu beginnen, wurde mit einem deutlichen Votum von 92% abschlägig beschieden. Die Commendaturae Borussia und Wendelinus teilten mit, dass sie sich wieder vervollständigt haben. Die sich anschließende, lebhafte Diskussion erbrachte, dass das Mitgliederwerbungsverbot bis 2019 weiterhin in Kraft bleiben wird. Wir bedanken uns bei der überaus gelungenen Organisation bei den Commendaturae Borussia und Colonia.

Mehrere Kilo Kleingeld kamen bei dem Regionalkonvent Süd, neben den direkten Spenden für Tansania, zusammen. Dieses wurden auf der Bank gewechselt und an Daniel Fortin SoU (rkK Kamerun) zweckgebunden für die Ausstattung des Kindergartens überwiesen. Eine sehr gute Geldanlage, wie wir finden!

Gem. Regionalkonvent 2014 Gem. Regionalkonvent der Commendatura Colonia und Borussia am 21. Juni 2014 in Köln erfolgreich beendet. Abnahme des DomSo Kenia und Zwischenstandsbericht Tansania wurden mit großer Begeisterung aufgenommen.

Auch dieses Jahr gedenken wir gemeinsam zweier großartiger Menschen

Am 3.12. jährt sich der Todestag von Monseigneur Meilki - unser damaliger Text: Gott berief einen guten Menschen zu sich - Auszug des Schreibens an die SAK Rom. 'Monseigneur, nous étions vraiment choqué quand on nous avons téléphoné de Rome et informé de la mort de Monseigneur Mikhael Al-Jamil sur 3.12.2012. Il était un bon ami pour nous et nous regretterons son rire. Son enterrement était à Bagdad? Si vous avez une photo de son enterrement nous serions heureux de le recevoir. Nous prions pour lui. Il était un bon patron au terre pour nous et il sera un bon patron au ciel pour nous aussi. In memoriam et en union d'amitié avec vous, Monseigneur Meilki. Au reveoir. CWdg MMXII'

Mgr. Paul Etoga (1911 - 1998) Scio cui credidi (Wahlspruch); Mgr. Etoga, verstorben am 13. März 1998 wurde auch dieses Jahr wieder in allen Commandanturae gedacht. Hier ein Auszug aus einem Brief an Fr Tonton von der Com Borussia. „Il y a 50 ans, le premier évêque de l’Afrique francophone noir et premier évêque camerounais, était sacré à la place hippodrome à Yaoundé par Mgr. René GRAFFIN. Un bref rappel de sa biographie nous donne les renseignements suivants: né vers 1911 à Nkolmewut (ancienne route de Douala). Dans son enfance, il servit de transporteur de bagages pour les colons de Nkolmewut à Yaoundé (une trentaine de Kms). Sa mère durieuse lui commande de suivre son frère ainé Albert OKALLA (ex-frère par Mgr.Vogt comme séminariste) à Yaoundé. Restat à Mvolye, Paul Etoga servit de domestique au Père François Pichon. Il entrera au Séminaire de Mvolye quelques temps après. Il fera son année d’épreuves au petit séminaire de Mvolye,etant à cette occasion le professeur de Jean Zoa (futur archevêque de Yaoundé). La deuxième année d’épreuves se passera à Edéa. Ordonné prêtre en 1939, puis successivement vicaire à Messamena, curé de Yangben (1943 - 1955), curé de Nkolkuma pendant quelques mois avant d’être nommé évêque auxiliaire de Mgr. Graffin.“

 

Pressemitteilungen Radio Vatican

Sieben Prozent der Priester sollen zwischen 1950 und 2009 Kinder sexuell genötigt haben. In einzelnen Ordensgemeinschaften werden sogar bis zu 40 Prozent der Mitglieder beschuldigt. Diese bereits im Februar kursierenden Zahlen bestätigte die australische Missbrauchskommission nun in ihrem Abschlussbericht, den sie an diesem Freitag der Regierung nach vierjähriger Arbeit vorlegt.

Francis Sullivan, Vorsitzender des „Rates für Wahrheit, Gerechtigkeit und Heilung“ (TJHC) der katholischen Bischofskonferenz, drängt die Regierung, den Bericht so schnell wie möglich zu veröffentlichen. Der Premierminister müsse zeigen, dass er den Be ...

de.radiovaticana.va: Australien: Abschlussbericht der Missbrauchskommission

Papst Franziskus hat einen guten Draht mit evangelikalen Kirchen. Das bestätigen auch Vertreter der Weltweiten Evangelischen Allianz, die an diesem Donnerstagmorgen den Papst im Vatikan getroffen haben. Der deutsche Theologe Thomas Schirrmacher ist stellvertretender Generalsekretär der Allianz und war beim Treffen mit Franziskus dabei. Im Gespräch mit Radio Vatikan betont Schirrmacher kurz vor der Audienz, dass die Zusammenarbeit mit dem Papst bisher sehr viele positive Früchte hervorgebracht hat.

„In der heutigen Audienz unseres Generalsekretärs (Bischof Efraim Tendero, Anm. d. Red.) mit Papst Franziskus geht es um einen Vorschlag des Papstes, e ...

de.radiovaticana.va: Vatikan: Papst schafft Gesprächskomitee mit Evangelikalen

Angesichts scharfer politischer Diskussionen ruft die katholische Kirche in Polen zu gegenseitigem Respekt auf. In der öffentlichen Debatte, in privaten Beziehungen zwischen Bürgern und sogar im Familienleben gebe es seit einiger Zeit eine „beunruhigende Zunahme der gesellschaftlichen Spannung und einen Mangel an Respekt für Menschen mit anderer Meinung“, kritisierte der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanislaw Gadecki, am späten Mittwochabend. Er verwies auf eine „Verrohung der Sprache, Drohungen und aggressives Verhalten“. Zu einem demokratischen Staat gehörten selbstverständlich die Diskussion, der Streit ...

de.radiovaticana.va: Polen: Bischofskonferenz fordert Respekt in Polit-Debatte

 

Wir - über uns

Die Societas Urielis (lat.; deutsch: Gesellschaft Uriels, Kurzform: SoU, Verein kR) entstand aus dem katholischen Gemeinschaftskreis und dem OGFU. Der katholische Gemeinschaftskreis um Pfarrer Bruno Hoss (*14.9.1932, + 24.5.2007) wurde 1984 gegründet. Er bestand aus rund vierzig aktiven Mitgliedern, die sich in St. Johann in Saarbrücken sowie in St. Wendel, zu regelmäßigen Bibelkreisen und Gesprächsrunden trafen. Die Zielsetzung war laut Gemeinschaftsstatute die Intensivierung des Glaubens durch Dialoge und gemeinsame spirtuelle Erfahrungen und deren Austausch. Mit Übernahme der Pfarrgemeinde „St. Ägidius“ Bad Salzig schied Pfarrer Hoss 1992 als aktives Mitglied im Gemeinschaftskreis aus, blieb ihr bis zu seinem Tod 2007 aber freundschaftlich verbunden. Nach einer Vakanzzeit wurde seine Position Mitte 1993 durch Pfarrer Hermann Burger übernommen. Im Jahr 2000 wurde Pfarrer Burger, nach langer, schwerer Krankheit, als Pfarrer von Heusweiler und Eiweiler sowie als Leiter des Gemeinschaftskreises entpflichtet. Auf Vorschlag mehrerer Mitglieder des Gemeinschaftskreises wurde eine Neuorganisation und Neuausrichtung der Gemeinschaft vorgeschlagen und Ende 2003 umgesetzt. Der OGFU wurde 2000 von Daniel Latz, Robert Babendererde und Andreas Neumann in Saarlouis, Saarland gegründet. Als Ziele wurden der Aufbau einer Laiengemeinschaft innerhalb der römisch-katholischen Kirche zur Realisierung von Hilfsprojekten in Afrika und aktiver Arbeit im Raum SaarLorLux, und zum anderen die gemeindeübergreifenden regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen, z.B. durch Bibelbesprechungen sowie theologische Seminare, benannt. Das Schwert im Namen wurde als Symbol der Freien, nicht etwa als Gebrauchsgegenstand oder Teil der Bekleidung gewählt. Es stand darüber hinaus auch als Symbol des Willens seinen Glauben, den unser Erlöser uns brachte, standhaft zu verteidigen. „Die Wahl des Erzengels Uriel als Namenspatron unterstrich diesen Freiheitsgedanken. Denn obwohl Teil des Glaubens, ist er nicht in der Bibel namentlich erwähnt. Wir versuchten also einerseits unsere Nähe zur römisch-katholischen Kirche aufzuzeigen, aber andererseits auch zu unterstreichen, dass wir unseren Freiraum - iSv wir sind keine Kirchengliederung - behalten wollen.“ 2005 wurde die Societas Urielis offiziell gegründet und steht geschlechtsübergreifend allen Katholiken offen. Auf das Schwert als Symbol wurde bewusst verzichtet, das Signum wurde abgewandelt und die neue Vereinssatzung (Codex) wurde beschlossen. Weibliche Mitglieder der SoU werden im Numerus zusammengefasst. Ihre Bezeichnung lautet während der Postulatsphase Numerus (Mehrzahl: Numeri), wobei der Begriff keine Abwertung beinhaltet, ab Ende des Noviziats Soror (lat.; deutsch: Schwester). Alle weibliche Mitglieder wählen alle vier Jahre den Numerirat. Aus diesem wird ein assoziiertes Kapitelsmitglied mit einfachem Vetorecht bestimmt. Ein Bewerber muss grundsätzlich durch ein Mitglied vorgeschlagen und durch das Plenum bei einem der jährlichen Konvente mit einfacher Mehrheit akzeptiert werden. Leiter und Praetoren: 1984-1992 Leiter Pfarrer Bruno Hoss (G), 1992-1993 Provisorischer Leiter Peter Melchior (G), 1993-2000 Leiter Pfarrer Hermann Burger (G), 2000-2001 Vorsteher der OGFU Daniel Latz (O), 2002-2004 Praetor Ordinis Daniel Latz (O), 2004- Praetor Ordinis Daniel Latz (O, S).

 

Projekte

Web - Die drei Online-Wörterbücher Ayna, Lewze, Seneca wurden im Zuge unserer Vor-Ort-Arbeiten in Köln und Berlin umgesetzt. Die Offline-Versionen wurden lange Zeit nicht mehr weitergepflegt, ebenso seit 2009 die Online-Versionen, da das im Web befindliche kostenlose Angebot so rasant schnell gewachsen ist, dass wir hierfür keinen Bedarf mehr sehen. Durch den engagierten Einsatz mehrerer Fratres befindet sich sowohl das türkische, als auch das kurdische Wörterbuch in Überarbeitung.

AYNA Deutsch-türkisches Wörterbuch online

Lewze Deutsch-kurdisches Wörterbuch online

Seneca Deutsch-lateinisches Wörterbuch online

Koran.rodena.de - für den im Saarland angesiedelten Heimatkundeverein Rodena, dem auch einige SoU Mitglieder als Privatpersonen angehören, haben wir eine Online-Koran-Ausgabe aufgebaut und 2010 offiziell übergeben.

 

Software

Projekt JAVA Bibel deutsch/arabisch - Die Umsetzung des Projektes begann ab dem 5.11.2008. Koordinator war und ist ƒ Anastasius (KCol). Eine Fertigstellung war anfangs bis Mitte 2009 geplant. Die erste Version war Anfang 2010, also mit leichter Verspätung verfügbar, aber das Warten hatte sich gelohnt, denn viele Zusatzfunktionen kamen mit. Die aktuelle Version 4.1 ist bei allen Commendaturae erhältlich.

Projekt Koran auf Deutsch|Bibel auf Arabisch- Wie wir gerade in so unterschiedlichen Städten wie Völklingen, Köln und Berlin feststellen konnten, haben wir eine immer stärker wachsende Anzahl an arabischen Mitbürgern in Deutschland. Der Islam wird immer aktiver, wobei wir uns mit dieser Aussage nur auf den Glauben beziehen wollen. Den Quran auf PDAs, Smartphones - es gibt Ihn schon seit Jahren. Bis Ende 2008 ist eines unserer vordringlichsten Aufgaben eine Bibelausgabe in arabischer Sprache für Smartphones zu erstellen, damit wir diese bei Konventen den jeweiligen islamischen Gemeinden als Gastgeschenk zur Verfügung stellen können. Um kein „böses Blut“ zu erzeugen, suchen wir im Vorfeld natürlich den Kontakt mit den jeweiligen Gemeindeverantwortlichen.
Die aktuelle Version aus 2011 wurde in 2016 für Windows 10 angepasst, die Symbian-Version wurde schon 2009/10 eingestellt. Bei allen Commendaturae erhältlich.

Projekt Mobile Textfassungen - Auch 2008 hoffen wir wieder mit unserem „Mobile Versionen“, also theologischen Texten für das Handy oder den PDA, viele Bekanntschaften zu knüpfen, Arbeitserleichterung und Freude zu bereiten... aber vor allem die frohe Botschaft Jesus Christi näher zu bringen. In diesem Sinne wurden und werden die bisherigen Texte nochmal überprüft und neu hinzukommen werden in den nächsten Monaten: Bibel in Neugriechisch, Japanische Gebetssammlung (Zusammenarbeit mit all asian society), unsere ganz persönliche Interpretation „Alles ist Hiob“. Und natürlich ist alles kostenlos. Bei allen Commendaturae erhältlich.

Gebetskreis Pädophilie in der Kirche - Liebe Leser, bitte verstehen Sie die folgenden Zeilen nicht falsch. Wir möchten die Täter hier nicht rechtfertigen, aber auch nicht die Kirche oder den Klerus anprangern. Vielmehr sehen wir die schwere Schuld, die hier Menschen an Menschen begangen und dadurch schlimmste Sünden auf sich geladen haben. Da es jedoch Glaubensbrüder sind, möchten wir unser aller Herr darum bitten ihnen zu vergeben. Denn Menschen sind fehlerbehaftet. Die Täter haben wissentlich ihre Taten begangen und müssen somit mit Fug und Recht auf Erden ihrem Schicksal gegenübertreten, aber als Christen bitten wir Gott, dass er ihnen helfen und verzeihen möge, um ihrer Seelenheil willen- auch wenn uns das schwerfällt. Denn Abscheu und Wut über die Taten sind teilweise so groß, dass es uns Überwindung kostet, denn auch wir sind nur Menschen...

Wir bitten Dich oh Herr, von ganzem Herzen, gewähre den Opfern Frieden und lasse sie gesunden an Herz und Seele. Gewähre ihnen die eigentlich nicht menschliche Kraft zu verzeihen, was Menschen, die Dir Treue gelobten, die Deinen Namen verbreiten und nach Deinem Vorbild leben und wirken sollten, ihnen angetan haben.

Darum bitten wir Dich oh Herr in all Deiner Gnade

Amen

Hinweis: Telefonhotline der Deutschen Bischofskonferenz für Missbrauchsfälle 08001201000.

Bislang abgeschlossene Projekte in Afrika: 35

IN: Elfenbeinküste, Ghana, Liberia, Kamerun, Tansania, Tschad. Form z.B. Arzneispenden, Betrieb des Domus Societatis, Schweinefarmaufbau, Auf- und Ausbau Kindergarten, Auf- und Ausbau Grundschule


Domus Societatis Tansania

Mitte 2013 begann die Ausbaustufe I, die den Schulungsraum, 3 Depots, Unterkünfte und sanitäre Anlagen umfasst. Ausbaustufe II umfasste den Freiplatz, die ersten Anpflanzungen und Erdhügel (Wärmeschutz; ergänzend zu den Lehmziegelbauten) und die Nebengebäude. Insgesamt hat das Projekt rund 19.000 Euro gekosten, was komplett durch unsere Mitglieder getragen werden konnte. Die Planung sieht einen Bildungsbetrieb für eine Grund- und eine Erweiterungsklasse vor sowie die Bereitstellung von Nutzraum für örtliches medizinisches Personal. Die ursprünglich angedachten Solarpanels mussten wir aber aus Kostengründen bis dato unrealisiert lassen.

Ein weiteres Beispiel: Eine schöne Neuigkeit haben wir heute zu berichten. 2005 hatten wir hier einen Spendenaufruf getätigt, um der aus Kamerun stammenden, mittlerweile zu einer guten Freundin gewordenen, Yone, ein Theologiestudium in Deutschland zu ermöglichen. Nun können wir mit Freude berichten, dass Sie Ihr Studium in Rekordzeit absolvierte und sich gem. der eingegangenen Verpflichtung nun an einer kameruner Grundschule einfand, um dort Ihre Stelle als Lehrkraft anzutreten. Für die Schultafel sowie die Bibelausgaben und das Schreibmaterial für Ihre Klasse sollen wir allen Spendern ein herzliches Dankeschön ausrichten. Da sie leider noch kein Internet im Ort hat, musste sie leider diesen indirekten Weg wählen. Wir hoffen, dass auch bei zukünftigen Projekten, diese Art der Hilfe zur Selbsthilfe, so gut gelingen möge. Sicherlich kostete es uns Überwindung, das Studium nur dann zu finanzieren, wenn sie sich vertraglich verpflichtet, mehrere Jahre nach ihrem Abschluss in ihrem Heimatland zu arbeiten, doch wo wäre der Sinn gewesen, wenn sie direkt danach in Europa geblieben wäre, um dort zu arbeiten.

 

Hinweis zu den häufig eingehenden Spendenangeboten

Wir bedanken uns recht herzlich für die Spendenangebote. Wir finden diese Hilfsbereitschaft fantastisch. Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Geldmittel in SoU-Patenschaftsprojekte nur von SoU-Mitglieder angenommen werden, wobei „angenommen werden“ hier eigentlich ein schlechte Wortwahl darstellt, da die Gelder direkt zu den Hilfsprojekten vor Ort geschickt werden. Das Kapitel ist lediglich als Fokussierungsorgan tätig, damit jeweils das aktuelle Projekt ausreichend ausgestattet wird. Wenn Sie dennoch spenden möchten, dann unterstützen Sie doch z.B. das CD-Projekt von Bruder Daniel / Abbé Eleutére oder eines der zahlreichen und durch Nachhaltigkeit geprägten Projekte der CV Afrikahilfe.

Bitte verstehen Sie uns nicht falsch. Wir freuen uns über Ihren Einsatzwillen, Ihre Hilfsbereitschaft, doch wenn wir mit externen Geldern und Geldsammelaktionen anfangen würden, müssten wir zwangsläufig auf die Öffentlichkeits- und Verwaltungsschiene so vieler Vereine und Organisationen wechseln. Dies ist aber nicht unsere Art; lieber helfen wir im kleinen Rahmen, dafür aber direkt- man kennt sich halt. Nichtsdestotrotz lassen SIE sich nicht abhalten zu helfen! Legen Sie aber doch bitte ein Augenmerk darauf, dass IHR Geld in nachhaltige Projekte investiert wird. Es ist sinnvoller Geld für eine Schweinefarm vor Ort zu stiften, als nur für Lebensmittel oder Spielzeug. Denn, um bei dem Beispiel einer Schweinefarm zu bleiben, diese schafft auf lange Sicht eine Grundversorgung an Fleisch und bietet neue Arbeitsplätze. Die reinen Lebensmittel sind hingegen nach ein, zwei Wochen aufgebraucht. Ein Tropfen also auf einen extrem heissen Stein. Warum empfehlen wir ausdrücklich die CV Afrikahilfe? Die Antwort ist einfach. Wir kennen diesen ehrenamtlich agierenden Verein seit vielen, vielen Jahren, haben auch zahlreiche persönliche Kontakte. Und daher ist uns bekannt, dass die Spendengelder vor Ort ohne Verwaltungsschwund ankommen. Häufig fliegt auch ein CV Mitglied nach Afrika um dort vor Ort nach dem Rechten zu schauen und die Gelder persönlich in Bedarfsmaterial umzusetzen.

Ein kleiner Text zur Gründung der CV-Afrika-Hilfe: "Der Auslöser für diese Initiative war ein schreckliches Erlebnis in einer Lepra-Station im Bistum Mbalmayo in Kamerun. Die Kranken lagen in zerfallenden Lehmhütten auf staubigem Fußboden. Die ärztliche Behandlung mußte im Freien, oft in strömendem Regen, stattfinden. Als sich unter den Kranken herumgesprochen hatte, daß ein Priester aus Deutschland angekommen sei, wollte jeder sein eigenes Bittgesuch vortragen. Die verstümmelten Hände und Füße der Kranken, die eitrigen Wunden, die übergroße Armut und der hoffnungslose Gesichtsausdruck von Menschen, die als gesellschaftlich Geächtete und Ausgestoßene nur noch auf den Tod warteten, führte zu dem Entschluß: Hier muß geholfen werden. Nach Gründung der Afrika-Hilfe wurde daher zuerst diese Lepra-Station vor den Toren der Stadt Mbalmayo (40.000 Einwohner; 50 km südlich der Hauptstadt Yaoundé) total neu aufgebaut. Es entstanden 40 saubere Patienten-Unterkünfte, eine medizinische Versorgungsstation und drei Rehabilitationswerkstätten. Mehrere Medizinstudenten arbeiteten sowohl in der Krankenpflege wie auch in der Apotheke der Station und ernteten Lob und Anerkennung des Personals und der Missionare für ihre ausgezeichnete Tätigkeit. Die Kranken gaben ihrer Station den bedeutungsvollen Namen " - Ehrendomherr, Prälat Dillinger

 

Was wir tun

Unser generelles Ziel, dass wir als Verein -oder wie wir es bezeichnen Gemeinschaft - auf ganz unterschiedlichen Wegen zu erreichen suchen, ist die Umsetzung der apostolischen Tätigkeit unsere Mitglieder, aber auch einfach von Gläubigen unserer Mutter Kirche, als gemeinsame Tätigkeit, als Gruppe im Einklang mit dem 2. Vatikanischen Konzil. Wir sind also eine Gemeinschaft in, aber nicht der römisch-katholischen Kirche. - Da eine umfassende theologische Ausbildung die Grundlage des Engagements darstellen sollte, bieten wir unseren Mitgliedern zahlreiche Unterstützungsangebote an. Gleichzeitig stehen aber auch eine Reihe von Veranstaltungen der breiten Öffentlichkeit kostenlos zum Besuch frei, da „Glaubensfestigung in der Regel leichter ist, als die Arbeit Menschen zum katholischen Glauben hinzuführen“, wie Diakon P. Oranuba in der Eröffnungsrede der Akademie in Fulda erklärte.Deshalb ist das Kapitel stets darum bemüht Ressourcen für eine grundsätzlich Unterstützung beim Theologiestudium unserer Mitgliedern bereitzustellen bzw. regt alle Mitglieder durch Anschreiben mit detaillierten Vorschlägen zur Aufnahme eines Studiums an. Weiter stehen wir natürlich auch mit Rat und Tat all jenen Mitgliedern zur Seite, die sich zum Dienst in der Kirche berufen fühlen. Der Prozess der Weiterbildung dauert für unsere Mitglieder, den Impulsen des Zweiten Vatikanischen Konzils zur „formatio continua“ entsprechend, ein Leben lang. Wir freuen uns natürlich über akademische und persönliche Erfolge und doch stellen diese nur die Basis für unsere aktive Arbeit dar. Hier sind wir in Form von Akademien, Symposien und kostenlosen Lehrveranstaltungen, der Unterstützung von Bibelkreisen und Gebetsgemeinschaften, der Bereitstellung von kostenlosen Lern- und Lehrmaterialien sowie zahlreichen regional-bezogenen Tätigkeiten, als Beispiel seien hier die Handapparate der Bibliothek und die Gedankwanderungen angeführt, aktiv. Da wir viel auf Netzwerkbildung mit Kooperationspartnern setzen, sind wir natürlich darum bemüht, Glauben gemeinsam zu erleben und einen regen Gedankenaustausch zu betreiben. Hierzu zählen primär folgende regelmäßige Tätigkeiten: Durchführung der beiden Jahreskonvente mit wechselndem Ausrichtungsort, Durchführung von Regionalkonventen und offenen Akademien, Aufbau und Unterhalt verschiedener Handapparate, Durchführung des wöchentlich stattfindenden offenen und kostenlosen Bibelkreises in Berlin, Köln, Leipzig, regelmäßige Unternehmungen nach Köln und Rom, kostenlose Vorträge zu unterschiedlichen Glaubensgebieten seit 2003 – meist in Kooperation mit den örtlichen Kirchengemeinden und Volkshochschulen. Natürlich kann dieser recht kompakte Abriß nicht vollständig sein. Aber er spiegelt wieder, wie sehr wir uns darum bemühen Vieles mit wenigen Aktiven zu erreichen. Und die Vergangenheit hat uns bislang schon schöne Erfolge beschert und wir hoffen, dass unser Wirken für unser aller Mutter Kirche auch in der Zukunft regen Anklang finden wird.

 

 

Links zu interessanten katholischen Webangeboten

 

 

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