Wie lässt sich die Societas Urielis charakterisieren?

Auf einen einfachen Nenner gebracht, ist die Societas Urielis ein klassischer Verein mit internationalen Kontakten und Wirkungskreis. Aus kirchlicher Sicht ist sie eine Laiengemeinschaft, auch wenn sie Mitgliedschaften aus dem Klerus kennt. Die Gemeinschaft steht im Einklang mit dem Decretum de Apostolatu Laicorum - Apostolicam Actuisitatem und dem  II. Vaticanum. Die Tätigkeitsfelder erstrecken sich von gelebter Caritas in mehreren afrikanischen Staaten, der Hilfe von Christen in Not und der aktiven Teilnahme am Missionierungsprozess in Deutschland bis hin zur Unterstützung der theologischen Ausbildung der Mitglieder.

Zu den Anfangsjahren der Societas Urielis
Die Societas Urielis entstand 2005 aus einem Zusammenschluss der ‚Kathl. Glaubensgemeinschaft und Gebetskreises Saarbrücken‘ und der Laienbruderschaft OGFU . In beiden Fällen handelte es sich also um katholische Laienvereinigungen. Der Namensbestandteil Societas spielt dabei auf den Gebetskreis Saarbrücken und Urielis auf den OGFU an.

Zum Namenspatron der Societas
Der Erzengel Uriel wurde schon in der im 2. Jhd entstandenen Schrift Epistula Apostolorum sowie im 4. Jhd vom Kirchenvater Ambrosius von Mailand in dessen Werk De fide genannt.
Als Attribute für den Erzengel gelten das brennendes Schwert, ein Buch oder eine Schriftrolle, das Feuer in der Handfläche und die Sonnenscheibe. Modernere Elemente sind Laterne sowie Weihrauchschale. Die Societas begeht den 8. November als Festtag, den 29. September als Erinnerungstag.

Zwei ungewöhnliche Attribute im Namen des OGFU
Bei dem Gründungskonvent 2005 erklärte der damalige Legat die beiden eher ungewöhnlichen Namensbestandteile wie folgt: „Das Schwert besitzt in vielen Kulturen eine positive Konnotation und weist einen hohen, durchaus positiv besetzten Symbolgehalt auf. So stand es durch die Jahrhunderte für die Freien. Bei der Namensgebung bezogen wir uns aber ganz konkret auf Hld 3,8. Den Erzengel Uriel wiederum wählten wir wegen unserem starken Afrikabezug.“
Apostolische Tätigkeit - Menschen für die römisch-katholische Kirche begeistern
Einer der zentralen, selbstgesteckten Aufgabenbereiche umfasst noch immer die Missionierungsarbeit in Deutschland. Noch auf dem Gesamtkonvent 2017 wurde festgestellt, dass es bislang nur zwei katholisch geprägte Laienorganisationen gab, die sich um diesen wichtigen Bereich bemühen. Denn die Zahl der Gläubigen in der römisch-katholischen Kirche Deutschlands sinkt noch immer beständig.
Dabei setzt die Societas im Gegensatz zu den traditionellen Einrichtungen der Kirche nicht auf große, institutionelle Ansätze mit überregionalen Werbemaßnahmen. Vielmehr gilt noch immer die Ausführung des Konventes aus 2006, dass „die apostolische Tätigkeit Nähe zwischen den Menschen und Kenntnisse der Probleme und Wünsche der anzusprechenden Menschen benötigt“. Und so setzt die Societas auch in 2020 noch immer auf regionale Präsenz und eine enge Kooperationen mit Bildungsträgern und Kirchengemeinden.
Die hauptsächliche Tätigkeit üben dabei aber immer noch jede und jeder einzelne ganz persönlich im eigenen alltäglichen Umfeld aus. Sie ergibt sich dabei auf ganz natürliche, spontane Weise aus dem christlichen Engagement und vertieft die freundschaftlichen Bande zu den Mitmenschen. Denn ein guter Christ wird auf Grund seines Glaubens darum bemüht sein, dem oder der anderen ein guter Freund zu sein. Darüber hinaus hilft man sich aber auch gemeinschaftlich Probleme zu lösen, füreinander da zu sein. Und auch als Gemeinschaft sind wir darum bemüht unseren Freunden und Mitgliedern dabei zu helfen „ihren Glauben zu ergründen, zu festigen und den Wunsch und die Fähigkeiten zu entwickeln diesen zu verbreiten“.  
Summa summarum kann man es auf eine ganz einfache Formel bringen: wir leben unseren katholischen Glauben, zeigen auf, was er zu bieten hat, begeistern andere Menschen für die katholische Kirche und natürlich für den Gemeinschaftsaspekt.

Folgt die Societas Urielis in politischen, sozialen oder religiösen Fragen einer eigenen Lehre?
Die Societas folgt einzig und allein der Lehre der katholischen Kirche und verbreitet diese weiter.
Die Mitglieder der Societas nutzen und fördern die Freiheit und den Pluralismus in allen kulturellen, politischen, wirtschaftlichen und sozialen Fragen, in denen die Kirche die Katholiken nicht auf etwas Bestimmtes festlegt. Eine Maxime steht aber über allen anderen: die Societas ist papsttreu.

Gemeinschaft der/ in der katholischen Kirche
Durch den Entscheid des Gesamtkonvents 2013 den ursprünglich angedachten Wandel von einer Laiengemeinschaft innerhalb zu einer Gemeinschaft der katholischen Kirche auszusetzen, blieb der Status Quo erhalten. Das in Vorbereitung befindliche Anerkennungsverfahren wurde ausgesetzt, da man damals die papsttreue Ausrichtung teils in einer Konkurrenzsituation mit der bischöflichen Lehrmeinung gesehen hatte. Auf dem Gesamtkonvent 2019 wurde diese Entscheidung nochmals kritisch hinterfragt und der mehrheitliche Beschluss gefasst die Fortsetzung der Anerkennungsprozesses neu zu prüfen.

Wie steht die Societas zu den Bistümern?
Die Societas sieht sowohl Pastoral als auch Seelsorge als klar definierte Aufgaben der Bistümer. Somit sind die Bistümer die organisatorischen Stellen, die den Menschen ihre Heimat in der Kirche bieten. Die Societas Urielis unterstützt ihre Mitglieder, sie hilft Zweifelnden, begleitet sie auf ihrem Weg und ist ihnen ein guter Freund. Doch am Ende ist das Ziel der Schoß der einen Kirche Christi.

 

 

 

 

Ständige Arbeitsgemeinschaften der Societas

Hilfe zur Selbsthilfe in Afrika

Die Societas setzte den Bereich Hilfe zur Selbsthilfe in afrikanischen Staaten fort. Dabei gehen Spenden direkt an den jeweiligen Projektpartner vor Ort und dieser sorgt auch für Unterkünfte für jene, die aktiv vor Ort helfen. Von 1991-2006 wurde vor allem ein befreundeter Verein bei mehreren Projekten an der Elfenbeinküste, in Ghana und Kamerun unterstützt. Seit 2007 führte die Societas dann in eigener Regie den Bau mehrer Ausbildungsstätten und Brunnen in Ghana, Kamerun und in anderen afrikanischen Staaten durch. Das Herzensprojekt stellt aber immer noch das Domus Societatis Ethiopia in Tansania dar. Neben Verwaltungstrakt und Schlafräumen, besteht es aus einem kombinierten Kindergarten und Grundschule sowie einer med. Dispensaire.

Forum Theologie

„Im Forum Theologie treten wir im interkonfessionellen sowie dem interreligiösen Dialog dem Gegenüber – sei es Mitglied oder Gast – mit Anerkennung, Wertschätzung und Respekt entgegen. Wir sind bemüht einen Perspektivwechsel einzunehmen und dem Gegenüber mit Neugierde zu begegnen. Ziel ist es auf Augenhöhe miteinander zu reden, dem Gegenüber zuzuhören. Im Forum bemühen wir uns Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erkennen, aber auch anzuerkennen. Wir bemühen uns ernsthaft und wertneutral Anlässe und Themen zu behandeln und zu planen. Was wir ablehnen, ist die pauschale Verunglimpfung von Einzelpersonen, Gruppen, Strömungen und Religionsgemeinschaften. Und erst recht lehnen wir es ab, wenn zu Handlungen aufgerufen wird, die zu Ausgrenzung, Hass und Gewalt führen.
Das Logo des Forums greift den achteckigen Grundriß des Castel del Monte auf. Denn Friedrich II. stand wie selten eine andere Person für den Dialog der Kulturen und Religionen.“

Christen in Not

„In den letzten Jahren nimmt die Verfolgung von Christen wahrnehmbar zu und wir erleben einen immensen Zustrom an Flüchtlingen aus den zahlreichen Krisengebieten. Es ist eine sehr große Aufgabe für unser Land geworden, alle diese Flüchtlinge mit dem Nötigsten zu versorgen und erfolgreich in unsere Gesellschaft zu integrieren. Als Katholiken sehen wir es als eine Verpflichtung an, dem Gebot der Nächstenliebe zu folgen und uns aktiv um diese Flüchtlinge zu kümmern. Von Behördengängen bis hin zu Sammelaktionen und direkter Hilfe in den Zentren, es gilt sich aktiv einzubringen.“.

 

Organisation der Societas Urielis

Die Societas ist teils als Brüdergemeinschaft und teils als offener, klassischer Verein organisiert, dem 2020 rund 500 Vollmitglieder angehören. Grundlage bilden das gegebene Wort und die christliche Ehrenhaftigkeit der Personen. Dementsprechend sehen die Statuten auch keinen großen institutionellen Handlungs- und Verwaltungsapparat vor. Mit Stand 2020 setzt sich die Societas aus dem Kapitel und den Commendaturae zusammen, die von den Auxiliares, also kooperierenden Einzelpersonen, Gruppen oder Vereinen in ihrer Tätigkeit und bei gemeinsamen Projekten unterstützt werden. Ansonsten setzt die Societas auch auf Netzwerkbildung mit katholischen Einrichtungen und gerade im Bereich der Afrikahilfe auch mit Strukturen vor Ort. Alle Ämter, oder besser Positionen, innerhalb der Societas sind ehrenamtlich. Die Entscheidungsprozesse erfolgen basisdemokratisch auf den Konventen (Regionalkonvente und Gesamtkonvent). Den Formalakten vorbehalten sind die vertraglichen Verpflichtung mit dem Kapitel. Die mit Stand 2020 größten Commendaturae bestehen in Köln-Düsseldorf (NRW) und Berlin (Metropolregion Berlin/Brandenburg). Dabei ist es Usus die lateinischen Bezeichnungen hinter den Begriff Commendatura zu setzen: Bonna, Borussia, Colonia, Treveris, Wadegotia, Wendelina.
Ist die Societas Urielis gleichermaßen für Frauen und Männer da?
Schon 1Mos 1,27 zeigt klar, dass Frauen und Männer die gleiche Würde als Kinder Gottes besitzen. Ebenso leben die Frauen und Männer denselben Geist, arbeiten in ähnlichen Apostolaten, üben alle rechtschaffenen Berufe aus und versuchen in gleicher Weise, die Arbeit und das Familienleben zu heiligen. Bis auf die Brüdergemeinschaft üben Frauen und Männer dieselben Ämter bei der Leitung und Bildung der Mitglieder aus.
Wie tritt man der Societas Urielis bei?
Durch persönliches Kennenlernen. Neue Mitglieder haben zuvor über längere Zeit regelmäßig an Veranstaltungen der Societas teilgenommen. Wenn beide Seiten zur Auffassung gelangen, dass es höchstwahrscheinlich „passt“, wird ein Vorschlag für eine Neumitgliedschaft ausgesprochen. Der Societas können als Vollmitglieder erwachsene Katholiken jeglichen Alters, Berufes, Bildungsstandes oder Geschlechtes angehören. Und da die Frage manchmal auftaucht: ja,  natürlich auch Geschiedene. Als Auxiliares, kooperierende Mitglieder, können sowohl nichtkatholische als auch Angehörige anderer Religionen der Societas beitreten. Diese unterstützen die gemeinsame Arbeit und Projekte. Personen, die die Arbeit der Gemeinschaft unterstützen möchten, aber die selbst absehen können, dass eine aktive Teilnahme nur sporadisch geschehen kann, z.B. da sie im Ausland leben, können als korrespondierende Mitglieder der Societas beitreten. Nach Vorschlag und Zustimmung beginnt das dreijährige Postulat. Am Ende zeigt sich dann, ob man tatsächlich zueinander passt.

 

 

Einige Veranstaltungsposter ohne Terminaufbringung

 

 

Regelmäßige Aktivitäten der Societas Urielis.



Rein aus organisatorischer Sicht sind hier die jährliche Durchführung der Regionalkonvente und des Gesamtkonventes, letzterer mit wechselndem Ausrichtungsort zu nennen. Dieser rotiert durch die bestehenden Commendaturae. Die einmal jährlich stattfindende Akademie tagt in der Regel einen Tag vor dem Gesamtkonvent am gleichen Ort.


Regelmäßige Unternehmungen nach Köln zu diversen Muttersprachlichen Seelsorgestellen des Erzbistums zur Vertiefung der Kenntnisse der Ausprägung der römisch-katholischen Kirche in anderen Ländern. In der Regel enden diese Unternehmungen mit einer Teilnahme an der Messe im Kölner Dom.

Kostenlose Vorträge zu unterschiedlichen Glaubensgebieten seit 2003 – meist in Kooperation mit örtlichen Kirchengemeinden und Institutionen wie z.B. Volkshochschulen. Pro Jahr werden 500-600 UE verzeichnet.
Durchführung der regelmäßig stattfindenden und kostenlosen Bibelkreise in Berlin, Köln und Saarlouis.

Von 2005-2009 erfolgte eine Kooperation mit der St. Patricks Bibleschool als Fernprogramm mit begleitenden Vor-Ort-Angeboten.

Typische Gedenkwanderungen stellen der „Der Weg zum Wendelinus“ und der „Urielweg“ dar. Auf dem Gesamtkonvent 2016 haben sich alle Commandanturae darauf verständigt einmal jährlich eine Pilgerreise auf einem der offiziellen Pilgerwege anzubieten.
Aus dem ursprünglichen „Katholischen Gemeinschaftskreis“ wurde in die Societas der Bereich der Gebetsgemeinschaft inkorporiert. Von Bibelbesprechung, Bibelexegese, dem Beistand in Zeiten der Not, das Zeigen des gemeinsamen Glaubens bis hin zum Anregen einfach mitzumachen, sich aktiv einzubringen - die Gebets- und Gemeinschaftskreise sind immer auch ein kleines Erleben. Seit 2014 stehen hier ergänzend auch der interkonfessionelle wie auch interreligiöse Dialog als Themen an. Die beiden anderen Arbeitsgemeinschaften der Societas, das Forum Theologie und Christen in Not, wurden schon vorgestellt (s.o.).

 

 

Mit dem Projekt „Pädophilie Opfer und Täter“ sollte die den Ruf der Kirche Gottes schädigende und die Arbeit der SoU erschwerende Wirkung abgemildert werden. Mit der Umsetzung der EU-DSGVO wurde die öffentliche Fürbittenseite eingestellt und die Fürbitten an die Gebetskreise übergeben. Geblieben aber ist der jährliche Gedenktag am 9. Dezember, an dem die Societas traditionell einen Gedenkflyer veröffentlicht.

Publikationen der Societas

Seit 2000 erscheint die Jahres-Zeitschrift „Impavidi progrediamur“ (LitK Ip), mittlerweile unter der Trägerschaft der Societas selbst, im Eigenverlag mit einer Printmedienauflage von 9.000 und einer ePaper-Auflage von rund 12.000 Exemplaren. Dies Stand 2020. In der Zeitschrift werden neben aktuellen theologischen und kirchenrelevanten Themen die Konvente beschrieben, die Predigten bei den Konventsmessen abgedruckt und Fotos der Zusammenkünfte veröffentlicht. Zwei Seiten widmen sich den Arbeitskreisen und einer Darstellung ihrer Arbeit im zurückliegenden Jahr, meist ergänzt um einen Ausblick auf die anstehende Jahresplanung. Ferner werden die Ziele der Societas Urielis erklärt, neu aufgenommene Mitglieder vorgestellt und die Termine der Konvente des kommenden Jahres aufgeführt. Verteilungsgebiet der Printmedienauflage im internen Verteiler 5.731, freie Exemplare 3.269 zur Verteilung durch die Commendaturae. Die ePaper-Ausgaben gehen den Abonnementen per E-Mail zu.

Neben privaten Publikationen, bei denen die Societas für das Lektorat und den Vertrieb hilfreich zur Seite steht, liegt der weitere Fokus auf dem Erhalt der Materialien der jährlichen Akademien. Hierzu werden im Eigenverlag Sammlungen erstellt und in den Commendaturae vorgehalten.

 

 

 

 

Seit der Gründung in 2005 baut die Societas kontinuierlich eine Online-Plattform zur Bereitstellung von theologischen Texten für die eigene Weiterbildung oder das Studium auf. 2009 bekamen das Datenbanksystem, der dazugehörige Windows-Client (R1, 2006) und die Weboberfläche (R1,2011) den Namen Biblios. Seit 2017 ist die Umstellung auf Responsive Design für alle Bereiche beschlossen worden und wird seitdem umgesetzt.
Hierzu zählen auch die mobilen Open-Source-Versionen der Edda (R4.9), des Codex Iuris Canonici mit Bemerkungen (R19.1), das Buch Enoch (R5.7), des Koran in mehreren Übersetzungen sowie die rein windowsbasierten Latein- und Koine-Lernprogramme (R7, R13). Das Bibelatlas-Projekt wurde von 2008-2014 aktiv erstellt und gepflegt. Es gilt seit 2014 als abgeschlossen. Mögliche Ergänzungen und Fehlerbehebungen auf Grund neuer Erkenntnisse sind dabei aber vorgesehen.
Eine generelle Ausweisung als Entwicklungen der Societas wird erst seit dem Januar 2008 angeregt, vorher wurden rein die Namen der jeweiligen Autoren und Entwickler genannt. Die kostenlos zu beziehenden mobilen Versionen stellen mit rund 900.000 Downloads immer noch das erfolgreichste Projekt dar, wobei die Webfassungen der Bibel und des Korans auf Grund der reinen Hit-Zahlen -es wird rein anonymisiert gezählt- hier klar das Rennen machen.

 

Aufbau und Unterhalt der Handapperate „Römisch-Katholische und evangelische Theologie“, „Buddhismus“, „Islam“ und „Sonstige“. Anfangs noch in der öffentlichen Gemeinschaftsmediathek in Wadgassen, erfolgte ab  2007 die Verlegung in die größen Räumlichkeiten nach Köln. Abschließend ist noch zu erwähnen, dass die klassische Form der Bereitstellung von Literatur seit 2016 durch die Präsenzmediatheken in Berlin und Köln erfolgen. Es ist jedoch grundsätzlich allen Commendaturae aufgegeben, eigene theologische Handapparate vor Ort bereitzustellen und zu pflegen. Auch wenn deren Umfang in aller Regel eher bescheiden ausfällt.

 

Biblios bis Handapperate: Die theologische Ausbildung der Mitglieder als Grundlage der apostolischen Tätigkeit
Schon auf den ersten Seiten des Codex Societatis findet sich die Ausführung, dass eine umfassende theologische Ausbildung, zumindest aber ein gutes theologisches Bildungsniveau jedem Mitglied angeraten wird. Hierfür bietet die Societas ihren Mitgliedern zahlreiche Unterstützungsangebote an. Die reicht von privaten Stipendien über persönliche Hilfestellungen bis hin zu gezielten Weiterbildungsangeboten. Aber natürlich auch in Form der Biblios-Plattform und der Handapparate.
Eine Vielzahl der Veranstaltungen, vor allem des Forums Theologie, stehen dabei auch interessierten Nichtmitgliedern kostenlos offen. Denn bei diesen Veranstaltungen zeigt sich, dass die „Glaubensfestigung in der Regel leichter ist, als die Arbeit Menschen zum katholischen Glauben hinzuführen“. 
Die Societas regt bei ihren Mitgliedern grundsätzlich ein Theologiestudium an. Auch verweist sie regelmäßig auf interessante Bildungsangebote in kirchlischer Trägerschaft, dies vor allem auch für Mitgliedern, die sich zu einem Dienst in und für die Kirche berufen fühlen. Diesem Thema sind in der jeweiligen Ip meist 1-2 Seiten gewidmet. 

Der Prozess der Weiterbildung dauert für Mitglieder der Societas, den Impulsen des II. Vaticanums zur „formatio continua“ entsprechend, ein Leben lang.

 

 

 

 

Woran man Mitglieder der/ die Societas Urielis erkennen kann.

Der Gesamtkonvent entschied 2017 das Wappen nur noch in begründeten Fällen zu führen. Die Blasonierung wurde am 1.12.2006 in der Offenen Wappenrolle SaarLorLux wie folgt angegeben: Schild schwarz-blau geteilt durch schräglinken Wellenbalken in Silber, Helmwulst schwarz durchgängig, Helmdecke silber-schwarz bei Schwarz ohne Unterteilung im Band und Helmzier ein wachsender silberner Bär, die blaue Rose haltend. Als Zirkel kennt die Societas mit Stand 2020 nur noch den vereinfachten klassischen Zirkel mit den Buchstaben SoU sowie die vereinfachte Form SU. Diese Variante wird auch im modernen Logo verwendet.

Die Fahne der Societas Urielis ist wie folgt beschrieben: Hochkant, weiß, von Innen ein schwarzer vom blauen Feld getrennter (1/4,1/4) Streifen iHdF. Die Buchstaben SoU tragen nur Fahnen am Austragungsort des jährlichen Gesamtkonventes.
Der Leitspruch der Societas wurde im Gesamtkonvent 2017 bestätigt und lautet „impavidi progrediamur“, unerschrocken vorwärts. Dieser steht einmal für das Einstehen der Mitglieder zu den Glaubenslehren des Papstes und der römisch-katholischen Kirche, andererseits für das Einstehen der Mitglieder zueinander.

Im Alltag kann das kleine, einfache Kreuz am Revers auf der linken Seite getragen werden.

 

Welche Ehrenmitgliedschaften kennt die Societas Urielis?

Gem. dem Codex Societatis, entspricht grob einer Satzung, gilt: „Selten und wohlbegründet sollen die Ehrenmitgliedschaften der Gemeinschaft vergeben werden. Das Vorschlagsrecht steht beim Kapitel einstimmig und es bedarf einer Zweidrittelmehrheit des Gesamtkonventes.“.
Und so weist die Societas nach 15 Jahren nur wenige Ehrenmitglieder aus.
Ama, Jean-Baptiste, Bischof, Ebolowa-Kribi (Kamerun)
Ochiaga, Gregory, Bischof, Orlu (Nigera), Protektor der Societas seit 2001
Dillinger, Edmund, Prälat und Ehrendomherr, Altenkessel (Deutschland)
Bishop Jean-Baptiste Ama († 29. Februar 2004), Ebolowa-Kribi (Kamerun)
Lorenzi, A., Pfarrer, Köln (Deutschland)
Mathes, Mike, Künstler, Saarlouis (Deutschland)
Neumann, Erika, Wadgassen (Deutschland, + 30. August 2020)
Lavin, Marion, Sektenforscher, NY (USA)
Auf Antrag des Praetor Ordinis et Societatis Daniel Latz wurde in 2007 den Leitern des Gemeinschaftskreises die Ehrenmitgliedschaft nachträglich verliehen:
Hoss, Bruno, (Pfarrer, 1984-1992)
Melchior, Peter (prov., 1992-1993)
Burger, Hermann (Pfarrer, 1993-2000).

 


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